Ein Moment, der sich in den Körper einschreibt, der die Souveränität über das eigene Ich raubt, eine tiefgreifende Verletzung. So könnte man ein Trauma beschreiben. Die Tanzproduktion „IMPACT“ nähert sich dem Freiheitsthema, indem sie die existenzielle Krise zum Ausgangspunkt nimmt und Traumata und deren Bewältigung in Szene setzt. Fünf Tänzer*innen erforschen den Moment einer Katastrophe, die aus dem Nichts heraus geschieht. Welche Freiheit hat das Individuum im Angesicht des traumatisierenden Ereignisses, zu entscheiden oder zu handeln? Welche Auswirkungen hat das auf die Betroffenen und das Umfeld? Der Heidelberger Choreograf Edan Gorlicki reflektiert mit seiner Tanzcom­pany Inter-Actions Traumamodelle und -theorien. Im Zentrum des Arbeitsprozesses steht das öffentliche Programm „Building-Actions“, das alle Interessierten einlädt, sich in kostenfreien Bewegungsworkshops oder öffentlichen Proben im Inter-Actions-Studio und an Diskussionsveranstaltungen im Karlstorbahnhof zu beteiligen und somit den künstlerischen Prozess mitzugestalten.

Edan Gorlicki/INTER-ACTIONS Studio
inter-actions.de

Bei Shared Readings wird zusammen gelesen. Während Texte laut vorgetragen werden, können die Teilnehmer*innen ihre Gedanken teilen oder einfach nur zuhören, um Kurzgeschichten oder Gedichte zu genießen.

In deutscher Sprache.

Reader Leader
Emma Wolf

Eintritt Frei

Ort
Karlstorbahnhof | Gumbelraum
Am Karlstor 1
69117 Heidelberg