Sie haben Zeit, sie haben Geld und führen ein überwiegend angenehmes, sorgenfreies Leben. Und doch fühlen sie sich einsam und leer, sind von sich selbst ermattet und müde von ihren Freiheiten. Da helfen auch die diversen Bindungen, Verhältnisse und Freundschaften nicht weiter. Sie sehnen sich nach einer anderen Zukunft mit erlösender Liebe und einer sinnhafteren Erde. Sie reden, streiten, lamentieren und diskutieren. Wie mit diesem Weltschmerz umgehen? Was für eine Realität anstreben? Wozu sich weiter hetzen und warum Ideale verfolgen? Welche Vision entwerfen? Warwara: Dieses Abwägen, dieses Berechnen! Wir haben so eine Angst vor dem Leben! Was soll das? Wir versinken im Selbstmitleid!“

Maxim Gorki schrieb Sommergäste 1904, am Vorabend der Russischen Revolution. Laut eigener Aussage wollte er mit diesem Szenenreigen und Beziehungsgeflecht die moderne bürgerlich materialistische Intelligenz darstellen“. Er zeigt eine bequem gewordene Gesellschaft, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher ist und in der es ruhelos rumort. Eine umwälzende Zeitenwende wirft ihre Schatten voraus auf diese Sommergäste und ihre suchenden Seelen. Quelle: Theater im Pfalzbau

 

Inszenierung
Daniela Löffner

Bühne
Claudia Rohner

Kostüme
Eva Martin

Musik
Matthias Erhard

Dramaturgie
David Heiligers

Mit
Maike Knirsch, Kathleen Morgeneyer, Linn Reusse, Anja Schneider, Natali Seelig, Regine Zimmermann; Christoph Franken, Alexander Khuon, Marcel Kohler, helmut Mooshammer, Andreas Pietschmann, Frank Seppeler, Nikolay Sidorenko, Bernd Stempel, Caner Sunar

Preise
40 € / 34 € / 28 € / 22 €