1963 – 1969 waren in besondererweise prägend für den Jazz und wieder ging diese Entwicklung von Miles Davis aus. Mit dem 17 jährigen Tony Williams hatte er ein Genie am Schlagzeug, der einen besonderen Anteil an der Entwicklung, nicht nur des Schlagzeug Spiels im allgemeinen, sondern auch des gemeinsamen Improvisierens innerhalb eines vorgegebenen Rahmens, beispielsweise eines Standards, hatte.

Die gemeinsame Homogenität dieses Quintets ist bis heute unübertroffen und einmalig in der Jazzgeschichte.

Für Richie Beirach war es DIE Inspiration des Ensemblespiels und gemeinsamer Improvisation, nicht nur seiner Zeit, sondern bis heute, was er in seiner Band Quest mit Dave Liebmann, Ron Mc Clure und Billy Hart  weiter entwickelt hat.

Miles war wie eine Mischung aus Michael Jordan und Mozart! Mit seinem unglaublich wiedererkennbarer Sound auf der Trompete bot diese Band Improvisation allererster Güte und die physische Präsenz war einmalig.

Die besten der Besten scharte Miles Davis um sich, mit Tony Williams, Ron Carter, Herbie Hancock, am Anfang George Coleman kurz danach Wayne Shorter und als Tony ging um seine eigene Band zu gründen, mit Jack de Johnette, Dave Holland und Chick Corea um wieder einmal eine Ära des Jazz einzuleiten. Bis heute unerreicht ist das Niveau des gemeinsamen Musizierens dieser einmaligen Band.

In dieser Tradition, der höchsten der Improvisationskünste, das gleichberechtigte spielen aller Musiker gestalten wir dieses einmalige Konzert. Die Musik von Miles Davis lebt in unseren Herzen weiter.

Richie Beirach -p
Alex Sipiagin – tp
Reiner Witzel – sax
Regina Litvinova – key
Veit Hübner – b
Jack C. Williams – drums