Die sprachbasierten Performances der dänischen Künstlerin Louise Vind Nielsen (*1984) und des polnischen Künstlers Mikołaj Sobczak (*1989) erkunden Fragen der Stimme und des Sprechens in Hinblick auf Gender-Identitäten und Geschlechterverhältnisse. Ihre Narrationen spiegeln gesellschaftlich marginalisierte Positionen, die zunehmend ihre Stimme erheben. Zugrunde liegt die Frage, wer wo wie sprechen kann und gehört wird? Ihre diffizilen Zitate und poetischen Bilder weisen dabei gesellschaftspolitische Hintergründe auf und sind der Kunstgeschichte und Mythologie entlehnt. Louise Vind Nielsen und Mikołaj Sobczak kreieren im Einsatz ihrer Stimme sowie ihrer Kleidung, Schminke oder Requisiten eindrucksvolle Erzählungen unkonventioneller Geschlechtsidentitäten und Auseinandersetzungen mit stereotypen Rollenbildern in Gegenwart und Geschichte. Dabei unterlaufen sie normative Einordnungen auf humorvolle, sozio-politisch informierte Weise auch im Sinne der LGBTQIA+-Bewegung in je eigener künstlerischer Perspektive. Quelle: Kulturbüro Ludwigshafen

 

Ort
black box in dasHaus
Bahnhofstraße 30
67059 Ludwigshafen

Veranstalter
Julia Katharina Thiemann

Kooperationspartner
Mit freundlicher Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz, des Ludwigshafener Kultursommers und des Kulturbüros Ludwigshafen.

Kosten
Eintritt frei