Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus entkommen, und wieder einmal hat er Rache geschworen! Kasperl schlägt vor, gemeinsam mit Freund Seppel den Räuber wieder einzufangen, so wie beim letzten Mal. Aber Seppel ruht sich gerade aus und würde den lästigen Hotzenplotz am liebsten „auf den Mond schießen“. Diese flapsige Bemerkung bringt Kasperl auf eine Idee. Das Abenteuer beginnt…

Die von Otfried Preußler als Kasperletheater geschriebene Geschichte ist im Nachlass des Autors von seiner Tochter wiederentdeckt worden und im Mai im Thienemann-Verlag als Buch erschienen. Der Schriftsteller und Dramaturg John von Düffel hat den Stoff für das Theater bearbeitet, hat Liedtexte geschrieben und Szenen hinzuerfunden, die in der Schwerelosigkeit des Mondes spielen. Als der berühmte Räuber hört, dass es auf dem Mond Silber gibt, kann Hotzenplotz natürlich nicht widerstehen. Bereitwillig lässt er sich von seinen Verfolgern Kasperl und Seppel ins vermeintliche All schießen. Zweifel an der Wahrscheinlichkeit der Mondlandung kommen dem einfachen Gemüt des Räubers trotz des kurzen Fluges nicht, und auch die große Maskerade, die Kasperl und Seppel als Mondmenschen spielen, nimmt er für bare Münze. Quelle: Theater im Pfalzbau

 

Inszenierung
Robert Gerloff

Musik
Hajo Wiesemann

Bühne
Gabriela Neubauer

Kostüme
Johann Hlawica

Choreographie
Barbora Briešková

Licht
Christian Schmidt

Kosten
Einheitspreis Kinder 9 € / Erwachsene 14 € / Familienpaket 32 €

Dauer
1 Stunde 15 Minuten, keine Pause