Laurens gilt als der bedeutendste französische Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gehörte zum Kreis der Kubisten um Georges Braque und den ungleich bekannteren Spanier Pablo Picasso. Wie dieser wandte sich Laurens in den 1920er Jahren wieder einer organischen Formensprache zu und blieb fortan der figürlichen Darstellung treu.

Die monographische Schau „Henri Laurens – Wellentöchter“ (01. März bis 16. Juni 2019) spürt plastischen wie thematischen Hauptaspekten im Gesamtwerk des Künstlers nach. Um „La Sirène“ (1945, Bronze) aus der eigenen deutschlandweit gerühmten Mannheimer Skulpturensammlung gruppieren sich ausgewählte Leihgaben der frühen und reifen Schaffensphase sowie Zeichnungen, Collagen und Druckgraphiken. Gefördert wird die Ausstellung durch die H.W. & J. Hector Stiftung. Quelle: Kunsthalle Mannheim

 

Kuratorin:
Dr. Ulrike Lorenz in Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus,
Bremen. Kuratorische Assistenz: Anne-Sophie Pieper, M.A.