René Zechlin führt mit Dr. Ulrich Seidl (Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, SHG-Kliniken Sonnenberg Saarbrücken) durch die Ausstellung “Gewächse der Seele”.

Kosten
3 Euro bei freiem Eintritt

Dauer
15:00 – 16:00 Uhr

Zur Ausstellung
Im Mittelpunkt des interdisziplinären und inklusiven Kooperationsprojekts Gewächse der Seele steht die Bedeutung der Pflanze als künstlerische Ausdrucksform seelischer Zustände. Mit Ausstellungen, Installationen sowie Performance-, Tanz- und Theaterproduktionen thematisieren das Wilhelm-Hack-Museum (Ludwigshafen), die Sammlung Prinzhorn (Heidelberg), zeitraumexit (Mannheim), die Galerie Alte Turnhalle (Bad Dürkheim) und das Museum Haus Cajeth (Heidelberg) die „Gewächse der Seele“  in der Outsider Art und stellen sie unter verschiedenen Gesichtspunkten dar.
Das Wilhelm-Hack-Museum widmet sich der historischen Verwurzelung des Themas und präsentiert erstmals eine umfassende Ausstellung, die Werke des Symbolismus und Surrealismus Arbeiten gegenüberstellt, die außerhalb der anerkannten Kunstproduktion entstanden sind. Gezeigt werden Werke von Künstlerinnen und Künstlern wie Mikalojus Konstantinas Čiurlionis, William Degouve de Nuncques, Max Ernst, Barbara Honywood, Paul Klee, Hilma af Klint, František Kupka, Séraphine Louis, Odilon Redon und anderen.
Betont wird die Bedeutung von Symbolismus und Surrealismus als Vorbedingung für die Entdeckung von mediumistischer Kunst und der „Bildnerei der Geisteskranken“. Damit hinterfragt die Schau auch die feste Abgrenzung von etablierter Kunst und Outsider Art und unterstreicht die fließenden Übergänge der Kunstproduktionen unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen.
Quelle: Wilhelm-Hack-Museum

Info
Die Ausstellungen in der Sammlung Prinzhorn, dem Museum Haus Cajeth und in der Galerie Alte Turnhalle setzen die Thematik bis in die Gegenwart fort. Hier geht es zu den weiteren Ausstellungskapiteln. 

zeitraumexit erweitert die Thematik mit inklusiven Performances und Theaterprojekten. Performative Interventionen sowie partizipative und inklusive Installationen bilden ein Bindeglied für das gesamte Projekt. Hier geht es zum Performance-, Tanz- und Theaterprogramm.