Welche Bedeutung hat Goethes gefühlsschwangerer Briefroman über den liebeskranken Werther noch in den Zeiten von Facebook, Twitter und I-Phone? Philipp Hochmair und Nicolas Stemann erzählen Werthers Geschichte unter Verwendung des Originaltextes aus ihrer persönlichen, heutigen Sicht – in einer Aufführung, die sich zwischen Lesung, Monodram und Performance bewegt.

Das Stück lädt dazu ein, sich neu mit dem wohl berühmtesten Ego-Trip der deutschen Literatur auseinanderszusetzen.

Philipp Hochmair beginnt aus Goethes Briefroman vorzulesen und vertieft sich dabei in Werthers Zustände vor einer Kamera. Ein junger Mann, zum ersten Mal von zu Hause weg, stürzt sich in eine unmögliche Liebesgeschichte und beobachtet und genießt seine Gefühlswelt.

Seine Video-Projektionen werden dabei zum Road-Movie, zur Falle seiner Eitelkeit. Sie bieten eine Innenschau auf die Seele eines Unglücklichen und auf Mechanismen der Selbstzerstörung.  Quelle: Theater im Pfalzbau

 

Inszenierung
Nicolas Stemann

Kosten
23 €
ermäßigt 11 €