Die Ehe zwischen dem Violinisten Orpheus und seiner Frau Eurydike hat die Phase des romantischen Verliebtseins längst hinter sich gelassen.

Sie fühlt sich durch sein unablässiges Musizieren vernachlässigt, er sieht sich in seinem Künstlergenie missachtet. Beide haben ohnehin längst andere erotische Bande geknüpft: Orpheus flirtet ganz offen mit der Nymphe Chloë, Eurydike findet den Schäfer und Honigfabrikanten Aristeus attraktiv.

Sie ahnt nicht, dass sich hinter dessen Verkleidung Pluto, der Gott der Unterwelt, verbirgt, doch letztendlich lässt sie sich nur allzu gerne aus ihrem langweiligen Ehe- und Erdendasein in sein Höllenreich entführen.

Orpheus nimmt das fast erleichtert zur Kenntnis, doch die personifizierte Öffentliche Meinung zwingt ihn, seine Rechte als Ehemann bei der höchsten Instanz, bei Göttervater Jupiter, zu reklamieren und Eurydike zurückzufordern. Doch der hat längst selbst ein Auge auf die schöne Eurydike geworfen …Quelle: Theater im Pfalzbau

 

Inszenierung
Sebastian Welker

Kosten
ab 20 €