Susn ist sechzehn. Höchste Zeit, aus der Enge eines bayrischen Provinzdorfes auszubrechen. Endlich zu leben, dem Zugriff der katholischen Kirche zu entkommen, eigene Entscheidungen zu treffen. Aber wohin sie auch geht, überall stößt Susn auf Mauern. Und so entwickelt sich aus dem mutigen Ausbruch die Geschichte eines Scheiterns. Über drei Jahrzehnte hinweg verfolgt der Dramatiker Herbert Achternbusch den Abstieg seiner Figur. Mit sechsundvierzig ist Susn am Ende, desillusioniert und vom Alkohol zerstört.

Eine Passionsgeschichte, gelesen von der Ausnahmeschauspielerin Brigitte Hobmeier. Wer sie je auf der Bühne oder im Film gesehen hat, weiß um ihre enorme Ausdrucksfähigkeit zwischen überwältigender Kraft und anrührender Zartheit. Von 2005 bis 2017 war Brigitte Hobmeier Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen und spielte dort große Rollen. Für ihre Darstellung der Elisabeth in Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung wurde sie 2007 mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet, ein Jahr später war sie als Titelfigur in Fassbinders Die Ehe der Maria Braun beim Berliner Theatertreffen zu Gast. Sie war die Buhlschaft im Jedermann bei den Salzburger Festspielen und ist regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, für die sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde: Unter anderem dem Grimmepreis für Die Hebamme (ZDF, Regie: Dagmar Hirz) und Ein Teil von uns (ARD, Regie: Nicole Weegmann) sowie mit dem Bayerischen Filmpreis für Ende der Schonzeit (Kino, Regie: Franziska Schlotterer). Quelle: Theater im Pfalzbau

 

Kosten
Einheitspreis 20 € / ermäßigt 14 €