Seither haben sich die Sujets und die Art, in der sie erzählt werden, sowohl in der bildenden Kunst als auch in der Literatur grundlegend gewandelt.

Schien in früheren Zeiten noch ein Erzählen mit Anfang, Mitte und Ende möglich zu sein, ist eine solch lineare Struktur inzwischen einem erzählerischen Geflecht gewichen, das zeitliche Sprünge ebenso einbezieht wie räumliche Leerstellen.

In welcher Weise spiegeln sich diese unterschiedlichen Formen des Erzählens in Werken der bildenden Kunst? Zeigen sich erzählerische Strukturen ausschließlich in figurativen Motiven oder finden sie auch Eingang in abstrakte Kompositionen?

Anhand von Werken aus dem Mittelalter bis in die Gegenwart geht die Ausstellung „Erzählte Welt. Geschichten in der Kunst“ diesen Fragen zum künstlerischen Erzählen nach.

Zu sehen sind u.a. Werke von Mary Bauermeister, Max Beckmann, Giorgio de Chirico, Max Ernst, Senta Geißler, Jochen Gerz, Ernst Ludwig Kirchner, Roy Lichtenstein, Daniel Spoerri und unbekannten Meistern des Mittelalters. Quelle: Wilhelm-Hack-Museum

 

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