Die von Wilhelm-Hack-Museum und Kunstmuseum Bonn gemeinsam entwickelte Ausstellung präsentiert neue großformatige Werkreihen im Dialog mit ausgewählten Arbeiten aus den Jahren 1995-2016, die Entwicklungslinien, Kontinuitäten, aber auch Neuansätze des Werkes sichtbar machen.

Im Zentrum des Schaffens von Thomas Scheibitz steht immer wieder das Verhältnis von Figuration und Abstraktion. Architekturformen, Buchstaben, Spielkarten, Häuser, Tierdarstellungen und Landschaften transformieren sich in einem künstlerischen Prozess der „Verkürzung, Vereinfachung und Verdeutlichung“ (Thomas Scheibitz). Malerei und Skulptur gehen dabei ein unentwegtes Wechselspiel ein. Die Formen verselbständigen sich, lösen sich von den Vorbildern, bekommen ein Eigenleben, werden skulptural und kehren zurück in die Bilder: Eine dynamische Form der Abstraktion, die unsere Gegenwart künstlerisch hinterfragt, zerlegt und wieder neu zusammen fügt.

Mit rund achtzig Arbeiten ist Masterplan\kino eine der umfangreichsten Ausstellungen, die der 1968 in Radeberg geborene Künstler in den letzten zehn Jahren entwickelt hat, wobei mehr als die Hälfte aller gezeigten Werke neu für die Ausstellungen in Bonn und Ludwigshafen entstanden sind. Quelle: Wilhelm-Hack-Museum

 

Kurator
René Zechlin