Das Wechselspiel von Traum und Psyche, aber auch Motive des Fantastischen, Grotesken, Tragischen und Magischen kommen in Installationen von Berlinde de Bruyckere, Thomas Feuerstein, Laurent Grasso, Alicja Kwade, Stéphane Thidet, Richard Mosse, Markus Schinwald und anderen zum Ausdruck und entführen in ein fremdes Reich voll traumhafter Entdeckungen und Überraschungen.

Mit dem Titel Die andere Seite bezieht sich die Ausstellung auf den gleichnamigen Roman des österreichischen Künstlers Alfred Kubin von 1909. Darin entführt Kubin den Leser in ein Traumreich und beschreibt ein fernes, fremdes Land, das frei von jeglichen Prämissen und Vorgaben ist und indem scheinbar kein Wunsch unerfüllt bleibt. Als Illusion entpuppt, löst sich die Vision jedoch in einer Katastrophe auf; die einstige Sehnsucht des Protagonisten schlägt in einen Albtraum um.

Alfred Kubin (1877 bis 1959) ist vielmehr für seine Grafiken bekannt, mit denen er Anfang des 20. Jahrhunderts eine fantastische und mythische Bildwelt erschuf und Künstler vom Surrealismus bis in die Gegenwart beeinflusste. Ausgewählte Grafiken Kubins bilden in Die andere Seite. Erzählungen des Unbewussten einen historischen Bezugspunkt zu dem Roman und dem bedeutenden bildnerischen Werk des Künstlers. Quelle: Wilhelm-Hack-Museum

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