Um das Jahr 1912 fand in Europa einer der radikalsten Schritte in der Kunst statt: der Schritt in die Abstraktion. Künstlerinnen und Künstler, darunter Ljubow Popowa, Wassily Kandinsky und Piet Mondrian, lösten sich von der Darstellung gegenständlicher Motive und entwickelten vollkommen ungegenständliche Kompositionen.

Materialien und Formen stiegen zu eigenständigen Bedeutungsträgern auf. „Alles ist erlaubt“, schrieb Kandinsky angesichts der Bandbreite an schöpferischen Möglichkeiten, die der Schritt in die Abstraktion eröffnete.

Angefangen bei Werken des Konstruktivismus und der konkreten Kunst über den abstrakten Expressionismus und das Informel bis hin zu abstrakten Konzepten der Gegenwart zeichnet die Sammlungspräsentation ABSTRAKTIONEN die vielfältigen Entwicklungsrichtungen der ungegenständlichen Kunst von ihren Anfängen bis heute nach.

Zu sehen sind Werke von Max Bill, Vilmos Huszár, Imi Knoebel, Verena Lowensberg, Kasimir Malewitsch, François Morellet, Anne Neukamp, Carsten Nicolai und vielen mehr. Quelle: Wilhelm-Hack-Museum

 

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